Der Playstation 3 Controller
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Zunächst stellte Sony einen „Boomerang“-Controller für die PlayStation 3 vor, ein Jahr später, nachdem die Wii vorgestellt wurde, entschied sich Sony anscheinend auch ein ähnliches Konzept auf die Beine stellen zu wollen. Das Ergebnis: Dual Shock 3, allerdings damals noch ohne Shock und generell hieß der Controller auch ganz anders. Sixaxis war der Name, das Aussehen gleicht jedoch dem des Dual Shock 2, aber man erkennt direkt drei Unterschiede. Erstens: Den PlayStation Button in der Mitte, der zum Ein- oder Ausschalten der Konsole genutzt werden kann sowie um ins XMB (Cross-Media-Bar) zurückzukehren. Zweitens: Die L2- und R2-Tasten ragen nun nach hinten heraus – wie bei der Xbox 360 – und können somit für mehr Finetuning in Rennspielen genutzt werden, um die Geschwindigkeit eines Fahrzeugs besser kontrollieren zu können. Drittens: Weil die Vibrationsfunktion nicht enthalten ist, ist der Sixaxis-Controller um ein Vielfaches leichter als sein Vorgängermodell. Sixaxis steht für Sechs Achsen (Six-axis) und das beschreibt auch die Wirkungsweise des schnurlosen Controllers, der über eine eingebaute Akku-Batterie keinerlei Batterie-Verbrauch erzeugen wird, wie die Xbox 360 und Wii. Den Controller der PS3 steckt man über ein USB-Kabel in eines der USB-Ports und bei laufender Konsole wird der Controller geladen. Die so genannte „Sechsachsentechnik“ des Controllers funktioniert über das Neigen. Neigt ihr den Controller nach rechts oder links, könnt ihr ein Fahrzeug beispielsweise nach rechts oder links lenken. Nach unten, oben, vor und zurück funktioniert ebenfalls. Allerdings nutzen nur die wenigsten Spiele diese Technik. Bislang bedient sich nur Sony selbst jener Möglichkeiten, die in den Spielen „flOw“ und Blast Factor sehr gut verdeutlicht werden. Am 20. September 2007 kündigte Sony auf der Tokyo Game Show 2007 den Dual Shock 3-Controller an, der neben Sixaxis den vermissten Rumble-Effekt wieder bringt. Rumble wird zudem in Metal Gear Solid 4: Guns of the Patriots verwendet. |




